Programmvorschläge

 

Soloprogramme, Kammermusikprogramme, Liedprogramme, Lesung mit Musik

 

Gönnen Sie sich für Ihren Anlass etwas Besonderes. Alle Programme werden jeweils kommentiert. Es besteht auch die Möglichkeit, einen ganzen Anlass in unserem Dachstock zu buchen.

 

Soloprogramme

 

samuel kopp Von fröhlichen Landpartien und einer begabten jungen Dame: schwedische Claviermusik des 18. Jahrhunderts von J.M.Kraus, J.G.Naumann, J.Wikmanson ...

 

Schweden erlebte unter Gustav III eine kulturelle Hochblüte. Dieses Programm entführt Sie für eine gute Stunde in ein sommerliches Landhaus, wo Musik der deutschstämmigen Kraus und Naumann, die auch als Opernkomponisten in Stockholm reussierten, erklingt. Ausserdem verzaubern uns die fantasie- und gefühlvollen Charakterstücke, die Wikmanson seiner Tochter gewidmet hat.

 

 

samuel koppFlorenz zur Zeit der Grand Tour:
L.Giustini und J.Chr.Bach

 

Aus Florenz stammen die ältesten erhaltenen Klaviere von Bartolommeo Cristofori. Um sie bekannt zu machen, schrieb Lodovico Giustini eine fulminante Sonatensammlung, die erste für Klavier erschienene Musik überhaupt. Das Programm wird abgerundet mit einer Sonate von Christian Bach, der in Bologna bei Padre Martini studiert und den italienischen Stil nach London exportiert hat.

Joh. Christian Bach: Sonata in E
opus V/5 - Adagio (Livemitschnitt)

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samuel koppMozarts Rivale und Chopins Vorbild:
M.Clementi und J.Field

 

Nachdem er in Wien als Virtuose gegen Mozart angetreten war, liess sich Muzio Clementi in London nieder, wo er sowohl mit seinen Kompositionen wie auch mit seiner Klavierfirma grossen Erfolg hatte. Zu seinen Schülern zählte der Ire John Field, der mit seinem ebenso brillanten wie introvertierten Spiel und mit seinen Nocturnes grossen Einfluss auf Chopin und Liszt hatte.

 

 

samuel koppEnfantillages pittoresques: Stücke von Kindern – Stücke für Kinder: W.A.Mozart, B.Britten, C.Debussy, E.Satie

 

Klaviermusik der Wunderkinder Mozart und Benjamin Britten, aber auch Stücke, die für Kinder geschrieben wurden wie der Zyklus von Erik Satie, der dem Programm den Namen gibt, und Claude Debussy’s populäre Sammlung „Children’s Corner“, die er seiner geliebten Tochter Chouchou gewidmet hat.

 

 

samuel koppDie Deutschen in Paris 1760 – 1770
J.G.Eckard, L.Honauer, W.A.Mozart, J.Schobert

 

Als die Familie Mozart 1763 nach Paris fährt, besuchen sie mehrere deutschsprachige Komponisten, die in den Salons der französischen Metropole Furore machen. Man tauscht Kompositionen aus, und der junge Wolfgang Amadé wird Werke seiner drei älteren Kollegen als Klavierkonzerte bearbeiten. Erleben Sie in diesem Programm (und auf der gleichnamigen CD) die Pariser Kultur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Zwei Sonaten können auch mit begleitender Violine oder Flöte gespielt werden.
Dieses Programm ist als CD-Tonträger erschienen. Hörbeispiele finden Sie hier.

 

 

 

Kammermusikprogramme

 

samuel koppDie ersten Klavierkonzerte:

J.Chr.Bach, J.Haydn, W.A.Mozart, J.S.Schroeter

 

Im 18. Jahrhundert waren die Grenzen zwischen Kammermusik und Solokonzert fliessend. So klingen die frühen Klavierkonzerte von Johann Christian Bach, Joseph Haydn, Wolfgang Amadé Mozart und Johann Samuel Schroeter in Quartettbesetzung äusserst reizvoll.
Mit drei Streicherinnen oder Streichern

 

 

samuel kopp

Schwedische Musik des 18. Jahrhunderts für Violine und Klavier: J.H.Roman, O.Åhlström, J.M.Kraus

 

1758 starb Johan Helmich Roman, der „Vater der schwedischen Musik“. In seinen letzten Lebensjahren hatte er auf seinem Landsitz wundervolle Assaggi und Sonaten für Violine solo und für ein Tasteninstrument allein komponiert. 1756, im selben Jahr wie Mozart, wurden Joseph Martin Kraus und Olof Åhlström geboren, die beide in Stockholm grossen Erfolg hatten, ersterer auch als Opernkomponist, letzterer auch als Organist und Verleger. Von ihnen erklingen in diesem Programm zwei grosse Duos.
Mit dem Barockgeiger Andreas Preuss (Köln/Paris)

 

 

samuel koppA due: Werke für zwei Tasteninstrumente
J.Chr.Bach, C.Ph.E.Bach, W.A.Mozart...

 

Nicole Hostettler und Samuel Kopp

Ein Programm mit den Werken für zwei Tasteninstrumente der beiden bekanntesten Bach-Söhne und von W.A.Mozart mit der Genfer Spezialistin für historische Tasteninstrumente.
Mit Nicole Hostettler (Genf)

 

 

samuel koppSalon- und Tanzmusik von der belle époque über die roaring twenties bis zu den golden fifties

 

Mit einem Répertoire vom Wiener Walzer, Foxtrott und Tango über Monti’s Czardas bis zur Filmmusik und den lateinamerikanischen Tänzen der Fünfziger Jahre geben wir Ihrem Anlass die spezielle Note. Wir sind mit dieser Musik in mehreren Ländern, in vielen Grand Hotels und Kleintheatern aufgetreten und haben damit zweimal die Saison des Basler Theaters eröffnet.
In Trio- oder Quartettbesetzung möglich.
Mit Susanna Andres (Violine), Jürg Zurmühle (Flöte) und N.N. (Violoncello)

Kästel: "Bubi-Swing"

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Lecuona: "Ali Baba"

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Castrucho: Quiera el Cielo
(Tango argentino)

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Lehár: Zigeunerliebe

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samuel kopp Von der begleiteten Sonate zum Duo oder die Deutschen in Paris 1770 – 1780: Musik für Violine und Klavier von N.J.Hüllmandel, W.A.Mozart, J.Stamitz, J.F.Edelmann

 

Nach dem Tod J.S.Bachs und G.F.Händels begann eine Zeit der Experimente: neue Instrumente wie das Pianoforte kamen auf, aber auch mit neuen klanglichen Möglichkeiten wurde gespielt. Eine beliebte Besetzung war die Klaviersonate mit begleitendem Melodieinstrument, die völlig in Vergessenheit geraten ist. In diesem Programm loten wir mit Kompositionen, die in den 1770er Jahren in Paris entstanden sind, die verschiedenen Möglichkeiten im Zusammenspiel von Violine und Hammerklavier aus.
Mit dem Barockgeiger Andreas Preuss (Köln/Paris)

 

 

samuel koppDie Rivalen:
Musik für zwei Claviere von M.Clementi und W.A.Mozart

 

Nicole Hostettler und Samuel Kopp

1781 traten Muzio Clementi und Wolfgang Amadé Mozart in Wien in einem pianistischen Wettstreit gegeneinander an. In diesem Programm spielen wir mit der Idee, wie es geklungen haben könnte, wenn sie gemeinsam an zwei Instrumenten eigene Werke gespielt hätten.
Mit Nicole Hostettler (Genf)

 


samuel koppSchwanengesang für ein königliches Instrument
Musik für Viola da gamba und Hammerflügel von C.Fr.Abel, C.Ph.E.Bach, Ch.Schaffrath

Brian Franklin,				Viola da gamba
Brian Franklin, Viola da gamba
Samuel Kopp, Hammerflügel nach Anton Walter von Mirko Weiss

 

Für beinahe zweihundert Jahre war die Viola da gamba das bevorzugte Instrument gekrönter Häupter, bis sie im Verlauf des 18. Jahrhunderts vom Violoncello mit seinen vier Saiten verdrängt wurde. In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts wurden vom Hamburger Bach und vom Gambenvirtuosen Carl Friedrich Abel die letzten Meisterwerke für dieses Instrument komponiert.

 

 

Liedprogramme

 

samuel koppVon Tempeltänzerinnen, Glockenblumen und einer jungen Nonne
Ein romantisches Liedprogramm über Glocken mit Musik von Delibes, Mendelssohn, Schubert, Schumann u.a.          

 

Catherine Swanson Sopran
Samuel Kopp Erard-Flügel von 1875

 

Im 19. Jahrhundert sind viele Lieder und Arien entstanden, in denen Glocken imitiert werden, seien es Kirchenglocken, Grabgeläute oder das zarte Klingeln der Elfen. In Franz Schuberts Naturdrama „Viola“ hört man sogar die Schneeglöcklein läuten ...

 

 

samuel koppPleasures at Vauxhall Gardens:
G.F.Händel, J.Chr.Bach, J.Hook, T.Linley, St.Storace

 

1739 wird Roubiliacs berühmte Händel-Statue, die sich heute im Victoria and Albert Museum befindet, in den Spring Gardens in Vauxhall aufgestellt. In den folgenden Jahrzehnten werden die Gärten zu Londons beliebtestem Treffpunkt. J.Chr.Bach schreibt Lieder speziell für die Konzerte im Vergnügungspark und Mozarts erste Susanna, Nancy Storace, brilliert in virtuosen Arien ihres Bruders Stephen.
Mit der Sopranistin Heidi Wölnerhanssen

James Hook: "The warning"
(Livemitschnitt)

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Stephen Storace:
"Peaceful slumbering on the ocean"
(Livemitschnitt)

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John Christian Bach:
"Midst silent shades" (Livemitschnitt)

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samuel koppMy heart’s in the highlands – das Schottland von Robert Burns: Volkslieder und Bearbeitungen von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven

 

Im späten 18. Jahrhundert begann man sich in weiten Teilen Europas für alles Schottische zu interessieren. Die Gedichte des Nationalpoeten Robert Burns wurden in viele Sprachen übersetzt (sogar ins Schweizerdeutsche!) und Komponisten vom Rang eines Haydn und Beethoven arrangierten viele Volkslieder für Singstimme und Klaviertrio. Zwischen diesen Liedern wird die schottische Sopranistin Gillian Macdonald – mit einem Augenzwinkern – über die Bräuche ihrer Heimat sprechen.
Mit Gillian Macdonald (Sopran), Mireille Lesslauer (Violine in alter Mensur) und Marion Gast (Violoncello in alter Mensur)

Ludwig van Beethoven:
"The sweetest lad was Jamie"
(Livemitschnitt)

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Ludwig van Beethoven:
"Again my lyre" (Livemitschnitt)

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Joseph Haydn:
"What can a young lassie do?"
(Livemitschnitt)

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samuel koppDeutsche Liedmeister des 18. Jahrhunderts: J.Haydn, C.Ph.E.Bach, J.M.Kraus

 

Rund um Haydns berühmte Kantate „Arianna a Naxos“ erklingen selten gehörte Lieder des Hamburger Bach und von Joseph Martin Kraus, der in verschiedenen Sprachen und Stilen zuhause war. Ausser vergnüglichen deutschen Liedern und italienischen Canzonetten wird von ihm auch eine Elegie auf Mozarts Tod gesungen.
Mit der Sopranistin Ulrike Hofbauer

 

 

samuel koppA la recherche du temps perdu
Lieder und Klavierstücke von Reynaldo Hahn

und Erik Satie

 

Gillian Macdonald und Samuel Kopp
Der eine wurde in Venezuela geboren, der andere in der Provinz. Beide wurden zu zentralen Figuren in der Pariser Kunstszene um 1900. Beide suchten in fernen Kulturen nach Inspiration: Satie im alten Griechenland und Hahn mit seinem Zyklus „Venezia“ in stilisierter Volksmusik. Beide liebten auch die leichte Muse, und doch klingt ihre Musik sehr verschieden. Der eine hat es geschafft, gleichzeitig Liebhaber von Marcel Proust und ein Liebling von Queen Victoria zu sein ...

Mit Gillian Macdonald, Sopran

 

 

 

Lesung mit Musik

 

samuel koppVincents Garten: ein Text des Schweizer Autors Rudolf Bussmann über Vincent van Gogh und Klaviermusik von J.Cage, C.Debussy, E.Satie und P.Sculthorpe

 

Rudolf Bussmann hat sich von den Klavierstücken der oben genannten Autoren, z.B. von John Cage’s „In a Landscape“ zu einem Text über Vincent van Gogh anregen lassen, der mit der Musik eine Einheit bildet.
Lesung: Rudolf Bussmann